Ball der Burgdorfer Reiter und Jäger 2009
Ball der Burgdorfer Reiter und Jäger 2009

Ball der Burgdorfer Reiter & Jäger in Burgdorf 2009

Gelungener Ball der Burgdorfer Reiter und Jäger in Burgdorf

Rosen für jede Dame

Musikalische Unterhaltung


Stimmung wie auf dem „Traumschiff“ beim Ball der Reiter und Jäger

Barthold Plaß, Erster Vorsitzender des Burgdorfer Pferdelands, begrüßte die Gäste persönlich. Schüttelte jedem die Hand und ließ den Damen Rosen überreichen. Der Bläsercorps Burgwedel-Thönse spielte in der Eingangshalle einen Willkommens-Tusch. „Wir wollen, dass die Gäste sich rundum wohlfühlen“, sagt Barthold Plaß und freut sich über den Besucherstrom, der in das Veranstaltungszentrum drängelt. Zum 7. Mal trafen sich Reiter und Jäger aus der Region Burgdorf gemeinsam zum Ball. Mehr als 500 Gäste kamen, viele Damen erschienen im festlichen Ballkleid, die Herren im Smoking oder im schicken Anzug. Die Karten waren bereits im Vorfeld schnell ausverkauft.

Themenbuffets und Eis mit Wunderkerzen wie auf dem Traumschiff

Hans-Jürgen Engelbrecht, Chefkoch und Manager des Veranstaltungszentrums, hatte sich mächtig ins Zeug gelegt. Sechs Themenbuffets „zauberte“ er für die Gäste: italienisches Buffet mit Antipasti, Fischbuffet mit frischen Shrimps, Wildbuffet mit verschiedenen Fleischsorten, deutsches Buffet mit Schweinefilet, Entenbrust und Jägerröllchen, Käse- und Salatbuffet sowie ein üppiges Dessertbuffet. Gegen 23 Uhr gibt es für die Gäste, wie auf dem „Traumschiff“, Vanilleeis mit roter Grütze und hell brennenden Wunderkerzen. Etliche Besucher stehen auf und klatschen rhythmisch im Takt, als das Dessert an die Tische gebracht wird. „Der Reiterball ist für uns das Highlight des Jahres, wir beginnen Tage vorher mit den Planungen und Vorbereitungen“, erläutert der Chefkoch, der sich keinen Stress und keine Nervosität anmerken lässt. Er hatte nicht nur die Speisekarte für den Ball zusammengestellt, sondern auch das Showprogramm. Es gelingt ihm mühelos, die 520 Gäste angenehm zu unterhalten und mit kulinarischen Spezialitäten zu verwöhnen. Bevor die offizielle Eröffnung des Balles beginnt, ist Peter Gunn als „Zauberer“ an den Tischen unterwegs. Mit launigen Worten und spritzigen Vorführungen „verzaubert“ er sein Publikum. Streicht beispielsweise mit dem Finger über den Stil eines Suppenlöffels, bis dieser sich langsam verbiegt. Er sorgt für Ablenkung, Verblüffung und Staunen. „Das Essen, das wir hier geboten bekommen“, sagt ein Besucher anerkennend, „ist besser als auf dem Ärzteball in Hannover. “ Ein anderer pflichtet ihm bei: „Hier treten Spitzenkünstler auf, die ihr Handwerk verstehen. Es macht einfach nur Spaß und gute Laune, dabei zu sein.“

Volle Tanzfläche

Spaß hatten die Gäste allemal. Sie klatschen im Rhythmus beim Auftritt der Acapella-Gruppe „FAIRYTALES“, die Lieder im Stil der 50er und 60er Jahre vortrug. Die Gruppe hatte eigens für den Reiter- und Jägerball das Lied „Wunschtraum“ komponiert. Die Besucher ließen sich von der ausdrucksstarken Stimme der Sängerin Bianca El-Mabroak begeistern und wiegten sich dicht an dicht auf der Tanzfläche zum Walzer, Foxtrott und Tango. Die Sängerin trat mit ihrer Band live auf und sorgte mit ihren Tophits für ausgelassene Tanzstimmung. Diejenigen, die keinen Platz auf der Tanzfläche fanden und sich die Beine vertreten wollten, trafen sich im Foyer, standen in Grüppchen um aufgestellte Tische, lachten und plauderten miteinander. Obgleich im Saal und auch beim Buffet drangvolle Enge herrschte und ein Vorwärtskommen nur mühsam möglich war, schien das niemanden wirklich zu stören. Im Gegenteil: Die Enge, das dichte Beieinander hatte etwas Wohliges, das anregend wirkte. Man scherzte, plauderte und lachte, auch wenn man sich kaum oder gar nicht kannte.

Gutes Miteinander von Reitern und Jägern

Helmut Döpke, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Neuwarmbüchen, erschien mit dem gesamten Vorstand zum Ball. „Das hier ist regional der schönste Ball“, sagt der Vorsitzende anerkennend. Es gebe kulinarisch nichts zu meckern, die Musik sei klasse und er treffe jede Menge gute alte Bekannte. „Das einzige, was ich bedauere“, sagt Helmut Döpke augenzwinkernd, „ist, dass der Abend viel, viel zu kurz und viel zu schnell vorbei ist. “ Er freue sich auf Begegnungen mit Reitern, Jägern und Landwirten, die alle eine tiefe Verbundenheit zur Natur spürten. Seine Frau habe ihm versprechen müssen, mit ihm bis zum Morgengrauen zu bleiben. Auch Hans-Otto Thiele, Zweiter Vorsitzender der Jägerschaft Burgdorf, erlebt den Ball als ein absolutes Highlight der Region. „Wir könnten noch gut das Doppelte an Karten für den Ball verkaufen, aber das geben die Räumlichkeiten nicht her“, bedauert Thiele. Er begrüße die gute Zusammenarbeit von Reitern und Jägern im Hegering Burgdorf. Das sei für Niedersachsen einmalig. Das gute Miteinander finde nicht nur beim Ball seinen Höhepunkt, sondern zeige sich auch bei ganz konkreten Projekten. Beispielsweise sei mit „Burgdorfer Pferdeland“ und „Nabu“ im Sommer ein Biwak geplant, bei dem Kinder und Jugendliche an die Natur herangeführt und Wildschweine und andere Tiere des Waldes kennen lernen können. „Der Ball“, sagt Thiele nachdrücklich und nimmt einen großen Schluck aus dem Bierglas, „muss so bleiben, wie er ist.“ Man könne allenfalls darüber nachdenken, ob man für den Sommer ein ähnliches Fest gestalte.


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