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17.09.2011 - Burgdorfer Pferdemarkt September





Gute Gespräche, edle Verkaufspferde und tolle Aufführungen


Burgdorf. Ein schöner Saisonabschluss des 190. Pferde- und Kleintiermarktes: Ponyreiten für die Kinder, spannende Vorführungen des Burgdorfer Pferdelandes, viel gute Laune und buntes Treiben der Händler bei strahlend blauem Himmel.„Wir haben viele gute Gespräche geführt, die Aktivitäten des Burgdorfer Pferdelandes der Öffentlichkeit bekannter gemacht und Vereine und Betriebe den Besuchern vorgestellt“, resümierte Barthold Plaß, Erster Vorsitzender des Burgdorfer Pferdelandes. Er dankte allen Helfern und lud die Anwesenden für den 24. September zu einer Fahrt nach Neustadt-Dosse zur traditionellen Hengstparade ein. Eine Aktivität, die das Burgdorfer Pferdeland für seine Mitglieder organisiert.

Lister Ponyschule

Die Lister Ponyschule präsentierte unter der Leitung von Gudrun Fett den Besuchern ihre kreativen Vorführungen. Die jüngeren Reiter zeigten Partner-Voltigierübungen: Schulterstand, freies Stehen, freies Knien, Seitwärtstehen und schließlich eine Rolle rückwärts vom Pferd. Jedes Kind hatte sich seine Übungen im Vorfeld mit der passenden Musik ausgesucht. „Wir haben mittwochs, 14 Uhr; eine neue Voltigiergruppe aufgemacht“, erläuterte Gudrun Fett und kündigte an, dass es noch einige freie Plätze gebe. Die Springquadrille der fortgeschritteneren Reiterinnen jagte mit hohem Tempo über den Platz und fing ihre Pferde vor den Hindernissen rechtzeitig wieder ein. Gar nicht einfangen lassen wollte sich das kleine Wildschwein Lisbeth, das immer wieder vom Vorführplatz ausbüxte. Lisbeth wird von Immo Ortlepp großgezogen und soll später als „Fährtensau“ die Jagdhunde ausbilden. „Schweine“, sagte Ortlepp, „sind intelligente Tiere und können auf bis zu 400 Kommandos hören.“ Ein Hund schaffe maximal 40 Kommandos. Lisbeth ließ sich im Anschluss an ihre Vorstellung von den Kindern streicheln. Der Polizeihundesportverein präsentierte den Besuchern die Hundesportart (Agility). Die Hunde flitzten durch einen Tunnel, sprangen über Hindernisse, liefen eine Schräge oder bewältigten einen Parcours. Das Besondere: Die Kommandos werden nur mit der Stimme und mit Handzeichen gegeben.

Verkaufspferde

Willi Prieß präsentierte seinen dreijährigen „Playboy“, der nicht nur einen hervorragenden Stammbaum, sondern auch ein gewaltiges Springvermögen besitzt. Der Vater von „Playboy“, Graf Grannus, wird auf internationalen Turnieren von Eva Bitter geritten. „Playboy“ präsentierte sich den Zuschauern als ein sehr gelehriges und zuverlässiges Pferd mit einer edlen Ausstrahlung und einem lieben Charakter. Karl-Heinz Kapiske zeigte ein Fjord-Fohlen, das noch zwei Monate bei seiner Mutter ist und dann auch zu verkaufen ist. „Fjordpferde“, sagte Kapiske, „sind sehr genügsam und familienfreundlich.“ Ganz zum Schluss begeisterte Byanca Schönrock mit ihren Freizeitreitern das Publikum. Die Gruppe zeigte, dass Pferde, die normalerweise Fluchttiere sind, sich auch von flatternden Fahnen, knisternden Folien und schwenkenden Fahnen nicht erschrecken lassen. Höhepunkt der kleinen Show war eine Demonstration von Jochen Lahmann, der mit einer Bullenpeitsche direkt neben einem Pferd einen längeren Grashalm zerteilte. „Wenn die Pferde Vertrauen zum Menschen haben“, erläuterte Byanca Schönrock, „dann lassen sie sich auch von einem Peitschenknall nicht aus der Ruhe bringen.“


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