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Reit- und Springturnier Schillerslage 2010




Reit- und Springturnier in Schillerslage mit rund 5000 Besuchern

Die Iniatoren des Reit- und Springturniers in Schillerslage ziehen eine positive Bilanz. Rund 5.000 Besucher waren beim Turnier anwesend, bei der Jungpferdeprüfung gab es sehr hohe Noten und bei der Mannschaftsdressurprüfung der Klasse A siegten die „vier Blondinen“ aus der Reitgemeinschaft Schillerslage. Das Schillerslager Reitturnier ist bekannt dafür, dass dort die gesamte Palette des Reitsports vertreten ist: Von den Allerkleinsten am Führzügel, bis hin zur S-Dressur und zum S-Springen.

Wir-Gefühl eng mit dem Reitsport verbunden

„Das Einzige, womit wir nicht hundertprozentig zufrieden sind, war das Wetter am Sonntag“, räumte scherzhaft Barthold Plaß ein, Vorsitzender der Schillerslager Reitgemeinschaft. Der Regen habe einige davon abgehalten, am Sonntag beim S-Springen auf der Zuschauertribüne Platz zu nehmen. Dennoch sind die Initiatoren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es wurden am Freitag einige sehr gute junge Hengste präsentiert, die Jugend durfte auf dem Turnier ihr reiterliches Können beweisen und die Qualität der Pferde im S-Springen lag weit über dem durchscnittlichen Niveau. „Das Reit- und Springturnier in Schillerslage ist eines der größten in der Region“, sagte Barthold Plaß in einer kleinen Ansprache. 3.000 Starts und 800 Reiter aus ganz Norddeutschland seien für das Turnier gemeldet. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, um den vielen freiwilligen Helfern für den Aufbau der Anlage, für das Versorgen der Richter und für die Betreuung von Pferd und Reiter zu danken. Jürgen Klußmann, der mit seiner Frau Ursula die Anlage für das Turnier zur Verfügung stellte, dankte den vielen Sponsoren, ohne die das Turnier nicht zustande gekommen wäre. „Das Wir-Gefühl ist mit dem Reitsport ganz eng verbunden“, sagte Klußmann und nannte als Beispiel den Ortsteil Schillerslage, in dem die Frauen für das Turnier mehr als 60 Torten gebacken hatten. Das Motto „Ein Dorf lebt Gemeinschaft“ sei voll aufgegangen.

Dank an Jürgen Winter

Während die freiwilligen Helfer gerade einen Platz für den nächsten Wettbewerb herrichten, hält Barthold Plaß eine kleine Laudatio auf Jürgen Winter, der vielen als langjähriger Reiter und Richter bekannt ist. Winter hatte die Deckstelle in Hänigsen geleitet und war als Richter für viele Reiter die „gute Seele“. „Ich habe nicht nur eine Punktwertung, sondern immer auch einen Richterspruch abgegeben“, sagte Jürgen Winter, als er einen Präsentkorb als Dank für seine langjährigen Dienste entgegen nahm. Die Reiter hätten immer gewusst, warum sie eine entsprechende Punktzahl erhalten hätten. Freudig begrüßt der Richter Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, für die er mal ein Pferd nachgeritten hatte und die mit ihren Kindern ebenfalls am Turnier teilnahm.

Auf dem fünf Hektar großen Gelände gab es trotz der vielen Pferde, Reiter und Besucher nie eine drangvolle Enge. Auf den beiden Dressurfeldern und den beiden Springplätzen ließ sich das Ganze gut entzerren. „Ohne ein solches Areal hätten wir an drei Tagen die vielen Starts gar nicht abwickeln können“, sagte August Schmidt, anwesender Richter beim Turnier. Die Jugendarbeit sei den Initiatoren sehr wichtig und das Konzept Profis und Amateure nebeneinander starten zu lassen, sei aufgegangen. Den Zuschauern bot sich am Sonntag trotz des Regens ein fröhliches Bild: Auf dem Gelände gab es viele Verkaufsstände und Infowagen rund um das Thema Pferd, die Hindernisse waren mit Blumen geschmückt und in einem „Helfer-Casino“ stand ein Team von fünf Personen bereit, die freiwilligen Helfer mit Kulinarischem und Getränken zu verwöhnen. „Wir lassen keine Wünsche offen und tun alles, um eine gute Stimmung zu verbreiten“, sagt Helga Wienecke, die gerade einem freiwilligen Helfer heißen Kaffee einschenkt. Die 59-Jährige aus der Reitgemeinschaft Schillerslage packt dort an, wo es gerade notwendig ist. Die vierjährige Pauline, jüngste Teilnehmerin des Turniers, kommt mit ihrem Vater Andre Hecker ins Casino und wird zu ihrem 2. Platz beglückwünscht. Pauline gehört ebenso wie ihr Vater zur Reitgemeinschaft Schillerslage. „In zwei Jahren“, darin sind sich die freiwilligen Helfer einig, „werden wir wieder mitanpacken.“



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